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Glocken im Bistum Eichstätt

 

Kirchenglocken sind faszinierende und machtvolle Klangkörper – und sie sind neben der menschlichen Stimme und zusammen mit der Orgel die ältesten Musikinstrumente der christlichen Kirchen. Man kann zu ihrem Klang stehen, wie man will, aber man wird anerkennen müssen, dass die Glocken durch eben diesen Klang seit Jahrhunderten Städten, Dörfern und Landschaften eine deutlich vernehmbare und unverwechselbare musikalische Identität verliehen haben – und sie tun dies auch heute noch, in unserer betriebsamen, mit unzähligen Geräuschen übersäten Welt.

Glocken vermögen aber noch viel mehr: Ihr Ton ist geheimnisvoll, in seiner Wirkung überwältigend. Die Klangfülle dieser Instrumente kann Menschen berühren, will zwischen Himmel und Erde vermitteln. Läuten Glocken zum Gebet, so verbinden sie die betenden Zuhörer zu einer echten Gemeinschaft – zur Kirche.

Glockenanlage des Monats

04.02.2017

Petersbuch, Filialkirche St. Petrus

Der heutige Kirchenbau der Filialkirche St. Petrus in Petersbuch (Pfarrei Kaldorf) geht auf das Jahr 1718 zurück. Im mächtigen Turm, dessen Untergeschoß mittelalterlichen Ursprungs sein dürfte, hängt ein modernes dreistimmiges Geläute des Heidelberger Glockengießers Friedrich Wilhelm Schilling. 2016 wurde die Glockenanlage von Grund auf saniert.