Zum Inhalt springen

Glocken im Bistum Eichstätt

 

Kirchenglocken sind faszinierende und machtvolle Klangkörper – und sie sind neben der menschlichen Stimme und zusammen mit der Orgel die ältesten Musikinstrumente der christlichen Kirchen. Man kann zu ihrem Klang stehen, wie man will, aber man wird anerkennen müssen, dass die Glocken durch eben diesen Klang seit Jahrhunderten Städten, Dörfern und Landschaften eine deutlich vernehmbare und unverwechselbare musikalische Identität verliehen haben – und sie tun dies auch heute noch, in unserer betriebsamen, mit unzähligen Geräuschen übersäten Welt.

Glocken vermögen aber noch viel mehr: Ihr Ton ist geheimnisvoll, in seiner Wirkung überwältigend. Die Klangfülle dieser Instrumente kann Menschen berühren, will zwischen Himmel und Erde vermitteln. Läuten Glocken zum Gebet, so verbinden sie die betenden Zuhörer zu einer echten Gemeinschaft – zur Kirche.

Glockenanlage des Monats

01.04.2017

Gunzenhausen, Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis Mariens

Die Pfarrkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis in Gunzenhausen wurde in ihrer heutigen Form 1959/1960 anstelle der neugotischen Vorgängerkirche nach den Plänen des Ingolstädter Architekten Josef Elfinger errichtet. Im separat stehenden Turm hängt mit vier Glocken ein angemessenes Glockenensemble, in dem sich deutlich die Glockengeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wiederspiegelt.